Alles Wissenswerte zu den verschiedenen Geschirrspülertypen

Jan 08, 2019 No Comments by

Wenn Sie sich gerade auf der Such nach einem neuen Geschirrspüler befinden, dann stellen sie schnell fest, dass es verschiedene Geschirrspülertypen gibt. Damit Sie ein Gerät finden, welches optimal auf Ihre Bedürfnisse und auf Ihre Küche zugeschnitten sind, sollten Sie sich daher mit den verschiedenen Geschirrspülertypen auseinandersetzen. Wir haben die wichtigsten Informationen zu den unterschiedlichen Geschirrspülertypen und Bautypen für Sie zusammengestellt!

Geschirrspüler als Standgerät

Bei diesem Gerätetyp handelt es sich um ein Modell, welches nicht in die Küche integriert wird. Das bedeutet, dass Sie hier sehr frei sind, was die Wahl des Geschirrspülers betrifft, da dieser von der Form, Größe und Bauweise nicht zu einem bestimmten Küchenbausatz passen muss. Stattdessen wird ein Standgerät frei im Raum aufgestellt – diese Vorgehensweise ist vergleichbar mit dem Aufstellen einer Waschmaschine oder eines Trockners. Bei dieser Bauweise handelt es sich zwar um eine sehr unkomplizierte Variante, allerdings ist der Geschirrspüler optisch sehr präsent. Er wird nicht etwa durch eine Arbeitsplatte oder eine anderweitig zur Küche gehörende Verkleidung verdeckt. Ein frei stehender Geschirrspüler kann bei Bedarf und der passenden Höhe unter eine Küchenarbeitsplatte geschoben werden.

Unterbaugeräte haben keine stabile Oberseite

Diese Bauform muss zwingend unterhalb einer Arbeitsplatte eingebaut wird. Auch optisch wird die Geschirrspülmaschine dadurch zu einem Teil der Küche und fällt nicht auf. Die Oberseite von Geschirrspülern dieses Typs sind nicht druckbelastbar – aus diesem Grund dürfen keine Gegenstände direkt auf dem ungeschützten Gerät platziert werden. Die Front des Gerätes bleibt nur dann sichtbar, wenn Sie sich dagegen entscheiden, eine entsprechende Blende anzubringen. Hierbei kommt es ganz auf Ihren persönlichen Geschmack an. Die Funktion wird durch eine Blende nicht beeinflusst.

Einbaugeräte passen sich optisch optimal ein

Zu dem Geschirrspültyp, welcher sich rein optisch am besten integrieren lässt, gehört auf jeden Fall das sogenannte Einbaugerät. Hier kommt es darauf an, dass der Geschirrspüler sowohl in der Höhe als auch in der Breite, sowie Tiefe perfekt an den Platz in der Küche passt, in welchen er integriert werden soll. Der nachträgliche Einbau erfordert ein genaues Vermessen. Zudem wird die Auswahl der Geräte eingeschränkt, da nur Geschirrspüler mit einem festgelegten Format zur Debatte stehen. Was das Aussehen betrifft, ist ein Einbaugerät eine gute Wahl, denn es lässt sich wunderbar an das Design der Küche anpassen. Im besten Fall lässt sich eine vorhandene Front auf der Vorderseite des Geräts anbringen, welche den Kunststoffteil verdeckt.

Kompaktgeräte passen in jede Ecke

Dieser Geschirrspültyp eignet sich vor allem zum nachträglichen Einbau. Sie können das Kompaktgerät zum Beispiel nutzen, um den vorhandenen Platz optimal zu verwenden und frei stehende Nischen zu füllen. In der Regel sind Kompaktgeräte schmaler und flacher in der Bauart; entsprechend passt weniger Geschirr in ein solches Modell.

Die Funktionalität wird von der kompakten Bauweise nicht beeinflusst. Sofern ein Kompaktgerät nicht nachträglich verkleidet wird, bleiben Front und Oberseite sichtbar, sind jedoch aufgrund der Größe nicht sehr dominant. Besonders kleine Modelle können auch einfach auf einen separaten Tisch oder direkt auf die Arbeitsplatte gestellt werden. Auf diese Weise entfällt das lästige Bücken und das Gerät kann bei Bedarf umgestellt werden.

Unterschiede zwischen teil- und vollintegrierten Spülmaschinen

Sofern Sie sich für ein Einbaugerät entscheiden, werden Sie schnell feststellen, dass bei diesem Typ zwischen zwei Varianten unterschieden wird. Eine vollintegrierbare Spülmaschine fügt sich in ihrer Bauform perfekt in die Küche ein. Zumeist ist diese Geschirrspülmaschine bei einer neuen Küche mit dabei und die Fronten sind entsprechend sogar mit separaten Griffen versehen. Während das Gerät fest geschlossen ist, sieht man mit bloßem Auge nicht, dass es sich um einen Geschirrspüler handelt.

Frontal betrachtet wirkt eine vollintegrierte Maschine daher, als handle es sich um einen gewöhnlichen Unterschrank. Die Elemente zum Bedienen des Geschirrspülers befinden sich im Inneren der Maschine. Da sie auf der Oberseite der Tür angebracht sind, können Sie nur bei geöffneter Tür bedient werden. Die untere Seite einer vollintegrierten Spülmaschine verfügt über eine Einsparung, damit die Sockelleiste passend zur übrigen Küche angebracht werden kann.

Teilintegrierte Spülmaschine

Die teilintegrierte Spülmaschine wird in der Regel nachträglich in eine Küche eingebaut. Wenn Sie sich für ein solches Gerät entscheiden, so wird die Maschine unterhalb der Arbeitsplatte angebracht. Aus diesem Grund muss eine feste Höhe sowie eine feste Breite eingehalten werden. Der Geschirrspüler wird ohne Frontabdeckung und ohne eine obere Abdeckung verkauft, damit Sie diese nach Wunsch an Ihre Küche anpassen können.

Sofern Sie sich an der Optik der Front stören, können Sie diese verkleiden lassen. Eine passende Dekorplatte ist nicht besonders kostenintensiv. Es bietet sich jedoch an, auf die Originalverkleidung der Küche zurückzugreifen, sofern das möglich ist. Auf diese Weise wird die Optik ein wenig angepasster und das Gerät fällt nicht auf. Manche Verbraucher bevorzugen hingegen eine auffällige Front – sollten Sie zu dieser Gruppe gehören, so bietet sich die Anschaffung einer teilintegrierten Spülmaschine durchaus an. Hinsichtlich des Volumens sind Sie insofern festgelegt, als die Bauweise der Küche dem Einbau einer Spülmaschine gewisse Grenzen setzt.

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