Baudenkmäler

Jun 05, 2013 No Comments by

Nur selten geht die Formel nicht auf, dass man eine Immobilie als Wertanlage betrachten kann. Selbst wenn man von einer gebrauchten oder sogenannten Denkmalimmobilie ausgeht. Von anfänglichen Investitionen für Sanierung und Renovierung sollte man nicht zurückschrecken, denn der eigentliche Wert entwickelt sich erst mit den Jahren. In jeder Stadt wird Wohnraum knapper und ist auch durch natürliche Gegebenheiten begrenzt. Außerdem legen immer mehr Städte auf ausreichen Grün- und Erholungsflächen. Das erhöht nämlich auch den Wert des Grund und Bodens. Die restlose Ausnutzung der bebaubaren Fläche sowie Geschoßflächenzahl steht nicht mehr allein im Vordergrund. Wohnsilos, wie man sie gerne in den 60er und 70er Jahren geplant und gebaut hat, sind heutzutage vom Reißbrett verbannt. Man hat festgestellt, dass eine gewisse Wohnqualität gern auch höher bezahlt wird. Damit kann man dann den Verlust durch die nicht 100 prozentige Ausnutzung der Bebauungspläne wett machen.

Wohn- oder Gewerbeimmobilien

Als Wertanlage eignen sich beide Arten von Immobilien. Bei Gewerbeobjekten handelt es sich häufig eher um Spekulationsobjekte, die nur zu empfehlen sind, wenn man durch eine negative Wertentwicklung einer Immobilie nicht gleich zahlungsunfähig wird. Solche Objekte sind eher für Unternehmen und Banken geeignet und nicht für private Personen. Auch offene oder geschlossene Immobilienfonds werden als Kapitalanlage angeboten von denen man schon kleine Anteile erwerben kann, ohne gleich eine ganze Immobilie zu kaufen. Leider wird hier oft ein Gemisch von Gewerbe- und Wohnimmobilie aus altem Bestand erstellt und die anfänglichen Ausschüttungen durch befristete Mietgarantien verschönert. Hier ist es sehr schwer eine Wertsteigerung zu kalkulieren.

Baudenkmäler

Bei Objekten dieser Art handelt es sich meistens um Liebhaberstücke, bei denen eine Wertsteigerung im ersten Moment überhaupt nicht zu erkennen ist. Durch die hohen Auflagen des Denkmalschutzes wird es oft schwierig die eigenen Wünsche zu verwirklichen. Es sei denn, das Gebäude trifft genau den Geschmack des Käufers. Es erweist sich als sehr schwierig, das passende Bauwerk zu finden. Denn eine Veränderung des Aussehens ist selten erlaubt. Eine Sanierung bzw. Wiederherstellung in den ursprünglichen Zustand ist oft kostenintensiv und Zeitaufwendig. Ob sich der Aufwand lohnt, muss man nach seinem eigenen Ermessen beurteilen. Denn selten wird durch Mieteinnahmen oder Verkauf des Objektes dieser gedeckt. Eine eventuelle Aufteilung in Eigentumswohnungen verspricht schon eher eine rasche Wertsteigerung, ist aber nicht überall erlaubt, da man die Gesamtheit des Gebäudes erhalten will. Wichtig ist bei allen Arten von gebrauchten Immobilien, dass man einen Fachmann in dieser Branche zu Rate zieht und Gutachten von mindestens zwei Unabhängigen Parteien erstellen lässt. Eine passende Gebrauchtimmobilien zu finden ist nicht einfach, gerade auf dem Markt der Baudenkmäler.

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Bauen und Renovieren

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