Das ist bei der Kindertapete zu beachten

Okt 19, 2018 No Comments by

Kaum ein Raum wird so intensiv genutzt wie das Kinderzimmer. Hier wird gespielt, gelesen sowie geschlafen und natürlich werden hier auch die Hausaufgaben gemacht. Deshalb ist es enorm wichtig, dass darin eine gemütliche Atmosphäre herrscht, in der sich die Kinder wohlfühlen können.

Ein wichtiger Faktor ist dabei eine Kindertapete, die durch ihre Farbe und ihr Muster die Stimmung nachhaltig beeinflussen kann. Außerdem muss natürlich sichergestellt sein, dass die verwendeten Materialien keine Schadstoffe enthalten, die sich negativ auf die Gesundheit der Kleinen auswirken könnten.

Gesundes Raumklima durch schadstofffreie Kindertapeten

Leider ist nicht jede Kindertapete, die im Handel angeboten wird, auch gesundheitlich unbedenklich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich deshalb an den verschiedenen Qualitätssiegeln orientieren. Das bekannteste dürfte der Blaue Engel sein, der von dem Bundesumweltministerium vergeben wird. Die so gekennzeichneten Tapeten bestehen überwiegend aus schadstoffarmem Recyclingpapier.

Um das RAL Gütezeichen zu erhalten, werden die Tapeten nicht nur auf gesundheitliche, sondern auch auf ökologische Verträglichkeit geprüft. Bei naturplus handelt es sich um das erste europaweit einheitliche Gütesiegel für nachhaltige und gesundheitsverträgliche Bauprodukte. Besonders strenge Kriterien auch hinsichtlich gesundheitsschädlicher Emissionen müssen Produkte erfüllen, die von dem ECO Institut zertifiziert werden. Dagegen ist bei dem PEFC-Siegel Vorsicht geboten, denn damit werden lediglich Tapeten aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ausgezeichnet, ohne dass dabei eine Aussage über enthaltene Schadstoffe gemacht wird.

Kindertapeten-Arten: die Qual der Wahl

Auch wenn bereits alle Angebote ohne entsprechendes Gütesiegel ausgeschlossen worden sind, macht immer noch eine schier unübersehbare Auswahl an Tapeten die Entscheidung schwierig. Die klassische Tapete für ein Kinderzimmer ist neben der Kindertapete aus Papier die Raufasertapete, da sie auch von Heimwerkern mit wenig Übung problemlos auf unterschiedlichen Wandtypen angebracht werden kann. Außerdem lässt sie sich immer wieder überstreichen, sodass es nicht allzu schlimm ist, wenn der Nachwuchs an der Wand kritzelt oder sich irgendwann eine andere Raumfarbe wünscht.

Auch Wandtattoos können darauf leicht befestigt werden. Ähnlich im Erscheinungsbild, aber noch unkomplizierter in der Verarbeitung sind moderne Vliestapeten. Bei diesen entfällt die lange Einweichzeit, die bei Papiertapeten beachtet werden muss. Besonders robust sind Vinyltapeten, die wasserabweisend und dadurch leicht zu säubern sind, weshalb ihnen auch schmutzige Kinderhände nichts anhaben können. Allerdings eignet sich eine Kindertapete aus Vinyl nur für wirklich gut belüftete Räume, da sie die Schinmmelbildung fördert.

Kindertapeten für Prinzessinnen und Piraten

In Sachen Farben und Motiven sind im Kinderzimmer der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Bei der Auswahl der Kindertapete sollte natürlich das Alter und die Persönlichkeit des Kindes berücksichtigt werden. Für Babys und Kleinkinder werden meist Pastelltöne verwendet, da diese eine beruhigende Wirkung haben.

Dabei können kindgerechte Tapetenmotive wie Tiere, Teddybären oder Sonne, Mond und Sterne niedliche Akzente setzen. Kindergarten- und Grundschulkinder mögen dagegen gerne kräftige Farben und haben oft auch bereits ausgeprägte Interessen. Dementsprechend können auch die Motive der Kindertapete großformatiger ausfallen und spezielle Themen aufgreifen.

Neben Figuren aus bekannten Kinderserien sind beispielsweise bei Jungen Piraten und Raumfahrer sowie bei Mädchen Feen und Prinzessinnen sehr beliebt. Auch Zootiere oder Dschungelmotive geben dem Kinderzimmer ein ansprechendes Aussehen. Dabei können auch passende Wandtattoos zum Einsatz kommen, und mit etwas Übung lässt sich auch ein Piratenschiff oder ein Prinzessinnenschloss direkt auf eine unifarben gestrichene Tapete malen.

Etwas ältere Kinder schätzen dagegen einen ruhigeren Hintergrund, den sie mit Postern und anderen Bildern immer wieder ganz nach Lust und Laune neu dekorieren können. Deshalb empfehlen sich für Teenagerzimmer neben der klassischen Raufasertapete vor allem Tapeten mit schlichten Rauten- oder Streifenmustern.

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