die schlimmsten Fehler beim Wandstreichen

Mrz 10, 2018 No Comments by

So einfach diese Aufgabe bei der Haussanierung klingt, dennoch passieren die schlimmsten Fehler beim Wandstreichen. Ärgerlich ist vor allem dass das Wandstreichen meist den wenigstens Aufwand im Rahmen der Haussanierung verursacht, jedoch den größten optischen Einfluss hat. Da können Rohre oder Leitungen noch so gut verlegt worden sein, eine Trennwand noch so perfekt eingebaut worden sein, wenn die Optik der Wand nicht den Wünschen und Vorstellungen entspricht oder noch schlimmer der Farbton der Wandfarbe falsch gewählt wurde oder ganz einfach technische Fehler beim Wandstreichen gemacht wurden, so dass Farbnasen oder Farbflecken entstanden sind, dann ist das ganze Renovierungsprojekt schlecht gelaufen.

Beim Wandstreichen können sich viele Fehler einschleichen. Nachfolgend die schlimmsten Fehler beim Wandstreichen und natürlich Tipps, wie sie diese vermeiden können

Nr.1 der schlimmsten Fehler beim Wandstreichen: Gute Planung wird vernachlässigt

Zu wenig Wandfarbe kaufen ist ein schlimmer Fehler, der beim Wandstreichen passieren kann. Werden die Wände rein Weiß gestrichen, ist das noch nicht so problematisch, denn dann lässt sich schnell ein weiterer Eimer – der gleichen Marke bitte, denn Weiß ist nicht Weiß! – nachkaufen. Problematischer wird es, wenn ein individueller Farbton angemischt wurde, denn den gilt es dann beim Nachkaufen perfekt zu treffen. Um die Nummer der schlimmsten Fehler beim Wandstreichen zu verhindern, sorgen sie für eine gute Planung und berechnen sie Ihren Bedarf an der richtigen Wandfarbe.

Den falschen Farbton zu kaufen ist ein weiterer Fehler, den Laien beim Wandstreichen machen. Die Farbe wirkt im Eimer völlig anders als an der Wand auf großer Fläche. Dazu verändert sich der Farbton noch einmal, wenn die Farbe dann angetrocknet ist. Optimal ist es, zunächst ein Stück Papier mit der Farbe zu streichen und die Wirkung nach dem Trocknen anzuschauen.

Günstige Farbe kaufen kann sich auch als großer Fehler erweisen. Letztlich ist es so, dass günstige Farben meist weniger gut decken, deshalb wird mehr Farbe benötigt, weil mehrere Schichten aufgetragen werden müssen – was wiederum auch mehr Arbeitsaufwand mitbringt.

Die Vorarbeiten für das Wandstreichen werden häufig unterschätzt

Das Nicht-Abkleben von Boden und Fenstern ist ein weiterer Laienfehler. Natürlich macht es eine Menge Arbeit, sorgfältig alles abzukleben. Deutlich mehr Aufwand besteht aber dann, wenn die Farbkleckse und die überstrichenen Stellen wieder gereinigt werden müssen, nachdem das Wandstreichen abgeschlossen ist.

Wände nicht vorbereiten ist ein weiterer schlimmer Fehler beim Wandstreichen, der immer wieder passiert. Damit die Farbe auf der Wand optimal wirkt, muss man auf einem perfekten Untergrund arbeiten. Bohrlöcher zuvor nicht zu verschließen und die Oberfläche zu glätten sowie auf den Voranstrich zu verzichten, der die Wand auf das Wandstreichen erst optimal vorbereitet sind Fehler, die sich letztlich im Endergebnis niederschlagen.

Kanten nicht vorstreichen sorgt für unsaubere Ergebnisse beim Streichen der Wand. Nur Wände streichen und die Decke aussparen, weil die Decke auf den ersten Blick noch einwandfrei ausschaut ist ein Fehler, der sich nach dem Wandstreichen zeigt, denn dann hebt sich die Decke von der frisch gestrichenen Wand negativ ab.

Auch bei der Ausführung selbst unterlaufen Fehler beim Wandstreichen

Ist der Wohnraum zu warm, trocknet die Farbe zu schnell und die Ergebnisse fallen negativ aus. Wenn man das falsches Werkzeug verwendet erschwert man sich die Malarbeit und reduziert die Qualität des Malergebnisses.

Die falsche Maltechnik zu verwenden ist ein weiterer schlimmer Fehler beim Wandstreichen. Wenn man nicht nass in nass streicht, wirkt die Farbe an der Wand sehr unregelmäßig ohne einheitliche Oberfläche.

Wer Malklecks am Boden trocknen lässt, sorgt selbst für Mehrarbeit bei der abschließenden Reinigung, wenn dann die hart gewordene Farbe vom Boden mühevoll mit Muskelkraft abgekratzt werden muss. Nasse Farbe lässt sich dagegen schnell mit einem feuchten Lappen entfernen.

Malerkrepp zu spät entfernen, so dass die Kanten brechen lässt sich vermeiden, indem jeweils jeder Wandbereich beim Wandstreichen sofort nach Fertigstellung mit noch feuchter Farbe vom Krepp befreit wird. Das ist ein Handgriff mit minimalem Zeitaufwand, der sich aber rentiert.

Restfarbe entsorgen

Viele Hobby-Heimwerker machen den Fehler, übrig gebliebene Farbe sofort in den Müll zu werfen. Das erweist sich als besonders ungünstig, wenn man einen individuellen Farbton abmischt und die Farbe somit in diesem Ton im Handel nicht standardmäßig erhältlich ist. Schnell kann man einen Kratzer an der Wand verursachen oder mit dem Staubsauger versehentlich die Wandfarbe beschädigen. Ist jetzt noch Restfarbe vom Wandstreichen vorhanden, lässt sich der Fehler schnell korrigieren. Wenigstens ein Marmeladenglas voll Restfarbe sollte man deshalb immer aufbewahren, um Ausbesserungsarbeiten an der Wand durchführen zu können. Noch besser ist es wenn man sich den Farbcode notiert z.B. CAPAROL 3D-SYSTEM  mit dem Farbton MINT 25 mit der Farbnummer 902 160

Mit diesem Farbcode man sich den gleichen Farbton nochmals anmischen lassen. Je nach Farbhersteller gibt es unterschiedliche Farbtonkarten. Alleine von Brillux gibt es schon zahlreiche verschiedene Farbtonkarten wie z.B. Brillux Scala oder Brillux Farbkollektion. Gleiches für die Farbtöne, Farbcodes und Farbkarten gilt auch für die weiteren Farbhersteller wie z.B. Caparol, Sto oder Keim.

Immer wieder passiert beim Wandstreichen der Fehler und die Farbe wird nicht gleichmäßig aufgetragen. Im nassen Zustand der Farbe direkt beim Wandstreichen fällt das noch nicht sehr auf. Ist die Farbe aber getrocknet, sind die unterschiedlich dicken Farbschichten sehr wohl erkennbar und machen selbst bei der Verwendung der schönsten und hochwertigsten Farbe das Ergebnis zunichte. Sinnvoll ist es deshalb immer, während der Arbeit ein paar Schritte zurück zu treten und die Wand als Gesamtes auf sich wirken zu lassen, während beim Wandstreichen selbst der Fokus ja nur auf dem jeweils zu bearbeitenden Bereich liegt. So fallen auch Unregelmäßigkeiten auf, die bei nasser Wandfarbe noch leicht zu korrigieren sind.

kein Streichgitter verwenden

Ein weiterer Fehler beim Wandstreichen: Man verwendet kein Streichgitter. Das Streichgitter ist ein kleines, aber sehr wichtiges Equipment beim Wandstreichen. Zunächst nimmt man die Farbe beim Streichen aus dem Farbeimer auf die Rolle auf. Beginnt man jetzt sofort mit dem Streichen, verteilt sich die Farbe nicht gleichmäßig auf der Wand. Grund hierfür ist, da man die Farbe aus dem Eimer nicht gleichmäßig entnommen und auf die Rolle gebracht hat. Das Streichgitter sorgt dafür, dass sich die Farbe gleichmäßig auf der Rolle verteilt und man damit die Wandfarbe gleichmäßig auf die Wand aufbringen kann. Zudem lassen sich so auch unerwünschte Farbkleckse und Farbnasen vermeiden.

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Allgemein, Haus streichen

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