Holzrahmenbau

Feb 12, 2014 No Comments by

Der Holzrahmenbau ist in Nordamerika die am meisten verbreitete Bauweise für ein- und zweigeschossige Häuser. In Europa hat der Holzrahmenbau vor allem in den skandinavischen Ländern weite Verbreitung gefunden. Mittlerweile werden auch in Deutschland immer mehr Häuser in der Holzrahmenbauweise errichtet. Die Holzrahmenbauweise ist eng mit dem Fachwerkbau verwandt, da es sich um eine Weiterentwicklung handelt.

Die Vorteile der Holzrahmenbauweise

Grundlage im Holzrahmenbau sind wie auch bei einem Fachwerk waagerechte und senkrechte Holzelemente, welche eine Tragefunktion übernehmen. Die Aussteifung, also die Stabilität erhält eine Wand in Holzrahmenbauweise durch Holzplatten, die auf den Holzrahmen aufgebracht werden. Im Gegensatz zur Fachwerkbauweise erfordert der Holzrahmenbau jedoch sehr viel weniger Holz, was natürlich eine sehr hohe Kostenersparnis für das Material bedeutet, wie man der Aussage der Spezialisten für Holzrahmenbau aus Niederkassel entnehmen kann. Außerdem durch den geringeren Verbrauch an Holz die Umwelt geschont, was in der heutigen Zeit einen nicht zu unterschätzenden Gesichtspunkt darstellt. In erster Linie wird der Holzrahmenbau bei Neubauten verwendet. Hier können viele Teile wie Wände und Böden bereits im Vorfeld gefertigt werden. Dies bedeutet eine große Zeit- und damit auch Kostenersparnis, wenn das Haus an der Baustelle errichtet wird. Dabei können die Platten ebenso behandelt werden, wie ein herkömmliches Mauerwerk. Das heißt, die Platten können mit Putz oder mit wärmedämmenden Elementen veredelt werden.

Auf welche Weise wird ein Haus in der Holzrahmenbauweise errichtet?

Das Errichten eines Hauses in der Holzrahmenbauweise ist relativ einfach und hat ihren Ursprung ebenfalls in Nordamerika. Hier wird das sogenannte Platform Framing angewendet, bei dem eine Etage komplett mit Fußbodenplatten errichtet wird, bevor man die nächste Etage aufsetzt. Der Unterschied zwischen der Bauweise in Nordamerika und Deutschland liegt in den Abständen zwischen den Hölzern sowie einen massiveren Holzquerschnitt. Ein sehr guter Holzbauer ist dabei gemäß der Rezension über Holzbau Stocksiefen welche in Niederkassel beheimatet sind. Ein weiterer Unterschied zwischen Nordamerika und Deutschland liegt in der Gestaltung des Dachstuhles. Während dieser in Nordamerika, wie der gesamte Holzrahmenbau weitgehend standardisiert ist, werden Dachstühle in Deutschland sehr viel individueller gestaltet.

Nicht nur bei Neubauten spielt die Bauweise ihre Flexibilität aus

In vielen Fällen wird ein Haus nicht neu erbaut, sondern ein vorhandenes saniert. Dabei ist man durch verschiedene Faktoren wie etwa Denkmalschutz oder Wände, die nicht versetzt werden, können in der Flexibilität bei der Raumaufteilung eingeschränkt. Hier können Wände in Rahmenbauweise eine Möglichkeit sein, die Räume weitgehend nach den eigenen Wünschen aufzuteilen. Auf diese Weise lassen sich die Wände relativ einfach, zumindest im Vergleich zu massiven Mauern entfernen oder neu setzen.

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