Kann man wirklich Geld sparen wenn man sich Maschinen ausleiht anstatt zu kaufen?

Sep 18, 2019 No Comments by

Es gilt als simpler Trick, bei einer Haussanierung die benötigten Maschinen nicht zu kaufen, sondern dieser auszuleihen. Eine Maschine ausleihen ist für jeden Handwerker in vielen Baumärkten oder beim Spezialisten möglich. Doch welche Vorteile und Nachteile bringt es wirklich? Und sind die Ersparnisse wirklich so groß? Was man vorab dazu sagen muss, wer eine Maschine ausleiht muss geduldig sein.

Die richtige Planung entscheidet

Eine Haussanierung ist ein großes Projekt. Nicht jeder hat dafür die passenden Werkzeuge und Maschinen zur Hand. Auch wenn er sich als durchaus handwerklich begabt bezeichnet. Das Maschine ausleihen bezieht sich in der Regel auf große Werkzeuge, die nur selten benötigt werden und daher in der Anschaffung relativ teuer sind. Relativ teuer immer bezogen auf die Nutzungsdauer und den Warenwert. Es geht also nicht um Werkzeuge wie den Hammer, Schraubendreher oder ein Akkuschrauber. Solche Dinge sind meist vorhanden, helfen bei einer Haussanierung aber nur bedingt weiter. Geschaut werden muss, wie das Maschine ausleihen richtig funktioniert und welche Kosten dabei gespart werden und welche zusätzlichen Kosten auch entstehen.

Um hier den richtigen Weg zu finden, wird zuerst ermittelt, welche Maschinen benötigt werden. Es lohnt, vor der Haussanierung eine genaue Auflistung zu machen, welche Arbeiten anfallen, welche Arbeiten in Eigenregie durchgeführt werden und welche Werkzeuge und Maschinen dafür zur Verfügung stehen.

Hier kann geschaut werden, was im eigenen Werkzeugkasten zu finden ist und auch bei Freunden oder Bekannten. Die TOP 10 Werkzeuge bei der Haussanierung sollte man aber selbst kaufen. Bei größeren Maschinen oder Sondernutzungsfällen hilft man sich oftmals, indem man die Maschine von Freunden oder Nachbarn ausleiht. Diese Nachbarschaftshilfe ist weit verbreitet und sorgt dafür, dass auch nicht permanent neue Werkzeuge und Maschinen gekauft werden müssen.

Doch es gibt natürlich auch Maschinen, die nicht einfach so beim Nachbarn ausgeliehen werden können. Vielleicht eine Formatkreissäge oder eine Tellerschleifmaschine. Die hat nicht jeder im Keller stehen und daher ist ein Leihen beim Fachhändler, im Bauhaus, bei Toom oder Obi durchaus sinnvoll oder man kauft eine gebrauchte Maschine bei Gebrauchtmaschinenhändlern wie bei der Firma Kauz Maschinenhandel GmbH, Gustav Schönberger GmbH oder bei Kai-Tec GmbH & Co.KG. So müssen die passenden Maschinen nicht neu gekauft werden und viele hundert oder auch tausend Euro werden durch Ausleihen oder dem Gebrauchtkauf gespart.

Wie funktioniert das Maschine ausleihen?

Für das Maschine ausleihen und kontaktiert man im Vorfeld zuerst den Baumarkt oder den Fachmarkt, der diese Maschinen zur Verfügung stellt. Es muss geschaut werden, welche Maschinen dort vorhanden sind und wann diese ausgeliehen werden können. Für besonders wichtige Maschinen kann es sein, dass eine Warteliste besteht und dass daher die handwerklichen Tätigkeiten rund um die Haussanierung entsprechend angepasst werden müssen.

Berücksichtigt werden muss, dass viele Maschinen gerne über das Wochenende ausgeliehen werden, sodass vielleicht geschaut wird, dass einige Arbeiten auch innerhalb der Woche stattfinden, damit der Engpass bei den Maschinen überbrückt werden kann. Viele Baumärkte bieten deshalb auch unterschiedliche Tarife. Beim Bauhaus Leihservice gibt es wie bei den anderen Mietservices von Toom oder auch Obi unterschiedliche Tarife und spezielle Wochenendtarife.

Beim Ausleihen muss genau gesagt werden, welche Maschine benötigt wird. Daher muss genau bekannt sein, welche Arbeiten durchgeführt werden müssen und welche Werkzeuge und Maschinen dafür notwendig werden. Der Termin wird vereinbart und die Maschinen stehen zum entsprechenden Zeitpunkt zur Verfügung, werden abgeholt und bei der Abholung noch einmal genau erklärt und vorgeführt.

Hier ist wichtig darauf zu achten, ob zusätzliche Materialien benötigt werden. Beispielsweise bei einer Schleifmaschine die entsprechenden Schleifblätter, die beim Maschine ausleihen natürlich nicht dabei sind und die jeder Nutzer der Maschine selbst zur Verfügung stellen muss. Der Fachhandel beziehungsweise der Baumarkt beraten diesbezüglich aber und haben die entsprechenden Utensilien zur Hand.

Das Entgelt für das Ausleihen der Maschine orientiert sich immer an der Größe der Maschine und der Dauer der Nutzung. Daher gibt es unterschiedliche Preisstrukturen, die im Vorfeld ermittelt und unter Umständen auch verglichen werden sollten. In Ballungszentren lassen sich wahrscheinlich innerhalb weniger Kilometer mehrere Anbieter finden. Hier lohnt der Vergleich besonders. Er kann übers Internet erfolgen oder durch einen kurzen Anruf beim jeweiligen Anbieter. Das lohnt mitunter deutlich, da die Preise durchaus auch größer im Unterschied sein können und dann nochmals zusätzlich Geld gespart wird.

Unser Fazit

Wer nur ab und an eine spezielle Maschine benötigt, der sollte zum örtlichen Verleiher gehen. Nehmen Sie auch die Vorführung in Anspruch. So kann man vorab klären, ob die Maschine richtig funktioniert und man bekommt Tipps für die richtige Handhabung. Viele vergessen, dass man zwar beim Ausleihen im ersten Moment Geld spart, doch die Ausleihe an sich kann nervig und zeitraubend sein. Die Kosten für die Fahrten zum Verleiher nicht zu vergessen. Für die gängigsten Werkzeuge der Haussanierung sollte der Kauf bevorzugt werden, denn es gilt die Weisheit. Wer 4 mal leiht, kann genauso gut das Werkzeug kaufen. Am Beispiel eines Fliesenschneiders sieht man das sehr deutlich. Ein Fliesenschneider 600mm kostet ca 60 Euro. Die Miete pro Tag kostet bei Toom 20 Euro pro Tag.

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