Kellersanierung

Im Keller eines Wohnhauses spielen sich die verschiedensten Dinge ab. Der Kellerraum wird von Familien nicht nur zur Aufbewahrung der Heizung verwendet, sondern er beinhaltet auch weitere Komponenten der Haustechnik wie Elektrotechnik und Sanitärtechnik. Eine komplette Heizungsanlage kann viel Platz in Anspruch nehmen. Wenn die Familie das Haus mit einer Ölheizung versorgt, benötigen die Tanks zur Aufbewahrung dieses Heizöles sehr viel Platz. Leider wird dem Keller eines Hauses immer wieder nicht genug Beachtung geschenkt und so kann es im schlimmsten Falle vorkommen, dass die Grundsubstanz dieses Kellers dauerhaft geschädigt wird. Wenn dies der Fall ist, wird es Zeit über eine Haussanierung und im speziellen über eine Kellersanierung nachzudenken. Der Keller spielt bei der Sicherheit des Eigenheimes eine große Rolle. Wenn dieser nicht mehr die Flüssigkeit aus dem Haus heraushält, kann es zu schweren Schäden am Mauerwerk kommen.

Vorgehensweise bei der Kellersanierung

Vor der Haussanierung und im spezielen vor der Kellersanierung ist es sehr wichtig, einen Sachverständigen zu Rate zu ziehen. Dieser kann beratend dabei unterstützen, bei der Kellersanierung alles richtig zu machen. Ein Sachverständiger kennt sich mit den Gegebenheiten aus, die das Eigenheim dauerhaft schädigen können. Er wird herausfinden, ob das Mauerwerk nachhaltig durch die Feuchtigkeit geschädigt wurde. Ein feuchter Keller kann für das Eigenheim zu einer echten Gefahr werden. Das Mauerwerk ist im schlimmsten Fall nicht mehr tragfähig und kann einsturzgefährdet werden. Auch bei Schimmel im Keller kann dieser Sachverständige mit Rat und Tat zur Seite stehen und sagen, um welchen Schimmel es sich handelt. Die Bekämpfung kann mit diesen Tatsachen schnell erledigt werden. Leider gibt es auch Schimmel, der nicht mit herkömmlichen Mitteln bekämpft werden kann. Hier wird es nötig, in die Grundsubstanz des Hauses einzudringen, um die Bodenplatte abzudichten. Bei einer Bodenplatte abdichten, ist es notwendig einen Schacht um das gesamte Haus auszuheben. Dabei ist es wichtig das Mauerwerk freizulegen.

Die Bodenplatte abdichten, ist Fachwissen nötig. Bei der Ausführung einer solchen Arbeit im Rahmen der Haussanierung kann ein Fachbetrieb helfen. Um die Bodenplatte abdichten, wird diese freigelegt und mit speziellen Mitteln mit dem Mauerwerk verbunden. Ein feuchter Keller wird ebenfalls mit dieser Bauweise behoben. Bei der Bodenplatte abdichten wird die Wand mit einer bestimmten Masse wie Botazit bestrichen und anschließend mit speziellen Dämmplatten abgedichtet. Diese Dämmplatten werden dann wiederum mit diesem Mittel bestrichen. Dieser Anstrich muss dicht und trocken sein bevor das Erdreich wieder aufgeschüttet werden. Um einen feuchten Keller zu verhindern, ist es wichtig vor dem Bau eine Schweißbahn anzubringen. Eine Schweißbahn verhindert von vorneherein das Eindringen der Feuchtigkeit in den Keller. Die Kellersanierung wird mit dieser Art nachhaltig gesichert und das Gebäude hat wieder ein festes Fundament. Auch Schimmel wird dank dieser Kellersanierung sicher aus dem Haus verbannt.

Wer die Bodenplatte abdichten muss, sollte vorher jemanden um Rat fragen, der sich damit auskennt. Es kann schwierig werden diese Kellersanierung allein durchzuführen. Oft sind hierfür auch besondere Maschinen notwendig. Ein Kran kann bei dem Erdaushub des Kellers sehr praktisch sein. Ein feuchter Keller sollte so schnell wie möglich behoben werden. Denn wenn sich aus dieser Feuchtigkeit Schimmel entwickelt, kann es schwer werden, diesen wieder zu beseitigen. Die einzige Methode den feuchter Keller wieder trockenzulegen ist oft die Beseitigung der Ursache. Wenn dies geschehen ist, kann aus dem feuchter Keller wieder ein trockener werden.

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