Welche Möglichkeiten gibt es für einen Kredit für die Haussanierung?

Jun 28, 2017 No Comments by

Das eigene Haus gehört zu dem wichtigsten Rückzugsort der Familie und ist ein wichtiger Teil im Leben von Männern, Frauen und Ehepaaren. Dementsprechend schnell und stark können sich Abnutzungserscheinungen und Mängel am Dach, an den Wänden und in den Räumlichkeiten breit machen. Dadurch wird auch eine Haussanierung immer wichtiger. Je nach Höhe des verfügbaren Eigenkapitals kann häufig nur ein Kredit weiterhelfen. Nachdem die Finanzlage klar analysiert worden ist, sollte man sich auf jeden Fall über die Kosten und Mühen für die Haussanierung im Klaren sein.

Baudarlehen erst ab 50.000 Euro

Ein Baudarlehnen kommt nur selten in Frage, da die Aufnahme eines grundschuldbesicherten Kredites für die Sanierung oder Renovierung sich nur selten lohnt. Sollte man für die Sanierung aber mehr als 50.000 Euro in die Hand nehmen müssen, wäre das vielleicht auch eine Alternative. Sollten Sie einen Kredit unterhalb von 50.000 Euro benötigen, sind die Zinsen bei normalen Banken relativ hoch. Nur selten kommt hier ein ansprechendes und zudem auch noch vielseitiges Angebot zustande. Der Aufwand und die Kosten sind bei einem herkömmlichen Kredit auch ziemlich hoch. Aber welche Form des Kredites ist für die Haussanierung eine Alternative?

Unter anderem gibt es folgende Möglichkeiten:

Der klassische Ratenkredit

Für die Renovierung oder die Sanierung vom Haus eignet sich in jedem Fall der klassische Ratenkredit. Immerhin ist bei diesem der Verwendungszweck in der Regel nicht eingegrenzt. Es bleibt also jederzeit dem Hauseigentümer überlassen, ob der Kredit für die Renovierung, den Möbelkauf oder doch für andere Gegebenheiten eingesetzt wird. Wichtig ist, dass weiterhin die Rückzahlungsbedingungen im Kopf behalten werden. Trotz der großen Flexibilität hat der Ratenkredit einen entscheidenden Nachteil in Form der verhältnismäßig hohen Kreditzinsen.

Der Wohnkredit

Für die Sanierung von bestehenden Häusern und Einrichtungen bieten viele Banken Wohnkredite an. Die Zinsen passen sich in der Regel dem Verwendungszweck an und sind deutlich niedriger als vergleichbare Finanzierungsmodelle. Allerdings ist der Verwendungszweck hier in der Regel festgesetzt. Dadurch kann ein hoher Druck im Bezug auf Rückzahlung und Verwendung beim Hauseigentümer entstehen.

Der KfW-Kredit

Der KFW- Kredit ist wahrscheinlich die beste Alternative, wenn es um Qualität und günstige Modelle beim Kredit geht. Im Zusammenhang mit dem KfW-Programm „Wohnraum modernisieren“ steht die Bank mit Fachkenntnissen und hoher Geduld an der Seite und unterstützt beim Renovierungsvorhaben. Die KfW-Kredite werden übrigens nicht direkt, sondern über eine Bank oder einen Kreditvermittler beantragt.

Welche staatlichen Zuschüsse gibt es für die Haussanierung?

Ein Kredit für die Haussanierung ist gut- noch besser sind natürlich staatliche Zuschüsse! Es gibt für die Haussanierung eine Vielzahl von staatlichen Zuschüssen aufgeteilt nach einzelnen Gewerke oder auch ein Gesamtförderungsprogramm. So gibt es z.B. Zuschüsse für die Dachdämmung, für Wärmepumpen oder auch für die Solarthermie. Auch für den Austausch der Heizungsanlage kann man sogenannte Bargeldzuschüsse erhalten. Bei vielen Zuschüssen müssen einige Kriterien erfüllt werden, einer der wichtigsten Punkte ist dabei dass die Sanierung noch nicht gestartet ist. Für die Heizungssanierung hat der Hersteller Junkers eine sehr gute Checkliste im pdf-Format erstellt, welche unter dem Punkt Heizungsmodernisierung zu finden ist. Aber auch Vaillant bietet einen Fördergeld Service. Zudem bietet auch Viessmann eine Förderprogramm Seite.

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Bauen und Sanieren

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